Die Schule
      

          Schulleiterin: Kerstin Sándor
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Besucher,

herzlich willkommen auf unserer Webseite. Unsere Schule ist eine multikulturelle, einzügige offene Ganztagsschule mitten im Herzen von Siegen.

Zurzeit lernen bei uns rund 100 Schülerinnen und Schüler. 6 Lehrerinnen unterrichten an unserer Schule und werden von einer Sozialpädagogin unterstützt. Außerdem gibt in unserem Haus herkunftssprachlichen Unterricht in türkisch, arabisch und serbisch.

Nach Schulschluss besuchen die meisten Kinder die Ganztagsbetreuung. Wir kooperieren mit verschiedenen Institutionen und organisieren für unsere Kinder die Hausaufgabenbetreuung und abwechslungsreiche Nachmittage in den Bereichen Spiel, Sport und Bewegung, Kunst und Musik.

Sie können sich auf unserer Internetseite informieren, bieten aber auch gerne an, sich persönlich vor Ort über unsere Schule zu informieren.

Kerstin Sándor
(Schulleiterin)
      

          Das Lehrerkollegium von links nach rechts:
          Frau Jost, Frau Hofmann, Frau Sandor, Frau Hartmann, Frau Schmidt,
          Herr Ucak, Frau Owie, Frau Bender.

Klassenfotos 2018

1. Klasse 1. Klasse
2. Klasse 2. Klasse
3. Klasse 3. Klasse
4. Klasse 4. Klasse

2004 Die Nordschule feierte ihren 100. Geburtstag

Am 01.10.1904 wurde die evangelische Nordschule in einem feierlichen Festakt eingeweiht. Pfarrer Winterhagen wurden die Schlüssel mit den Worten, dass „die Schule den modernen Anforderungen entsprechend ausgestattet sei, so dass für körperliches und geistiges Wohl der Kinder trefflich gesorgt sei“, übergeben. Die Schule füllte sich mit Leben: Ein erstes, ein zweites und ein sechstes Schuljahr bezogen die Klassenräume. Jahr für Jahr ging der Aufbau der Schule weiter, bis im Jahr 1908 die achtklassige Volksschule komplett war. Es folgten ruhige Jahre des Arbeitens und Lernens bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1914. Die Schule wurde geräumt, die Schüler in die benachbarten Schulen geschickt. In der Nordschule wurde ein Lazarett eingerichtet, das bis zum Ende des Krieges dort verblieb. Danach erst konnte der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Es folgten Jahre des Aufbaus, aber auch des kontinuierlichen Arbeitens. Dokumente aus dieser Zeit sind die hervorragenden Fotografien von Rektor Arnold, der von 1929 – 1944 hier als Schulleiter wirkte. Als der zweite Weltkrieg ausbrach, legten sich auch die Schatten auf die Schulen. Der konfessionelle Unterricht wurde erschwert, Lehrer wurden in die Wehrmacht einberufen. Sogenannte Schulhelferinnen ersetzten sie. Dann begann die Zeit der Bombenwarnungen! Zunächst suchten die Kinder und Lehrer im Keller Schutz. Als die Angriffe heftiger wurden, flüchtete man in den nahen Marienbunker. Hier wurde häufig der Unterricht in Deutsch und Rechnen fortgesetzt. Am 16. Dezember 1944, dem verheerenden Bombenangriff auf Siegen, wurde auch unsere Schule beschädigt. An Schulunterricht dachte zunächst niemand mehr. Nach dem Ende des Krieges beherbergte das gute Gemäuer verschiedene Ämter: Die AOK, die Sparkasse, die Steuerbehörde,....... Der Unterricht wurde am 1.April 1946 wieder aufgenommen. „In 5 Räumen mit behelfsmäßiger Einrichtung wurde behelfsmäßiger Unterricht erteilt“ schrieb Rektor Montanus in die Chronik. Der Unterricht wurde umschichtig – morgens und nachmittags – erteilt. „Das Jahr 1949 müchte ich als Jahr der etwaigen Normalisierung der schulischen Verhältnisse bezeichnen“ berichtete Rektor Montanus, obgleich die Schülerzahl bei 514 lag und noch immer nicht alle Räume wieder hergerichtet waren. Von 1950 – 1953 leitete Rektor Montanus die Schule, der sich dann im Februar 1957 berufen fühlte, die Chronik der Nordschule noch einmal zu schreiben; denn die ursprüngliche Chronik war in den Wirren des Krieges verlorengegangen.







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Blick aus Richtung Siegen auf die Rückseite der Nordschule, das Gebäude befindet sich in der rechten Bildhälfte etwa mittig. Den Mühlengraben in der Bildmitte, gibt es heute nicht mehr.




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